Tagesfahrt in die goldene Aue

Auszubildender Daniel Dehmel berichtet:

S13_Wiehe1Es ist der 4. September 2014, gegen 9 Uhr morgens, als Busfahrer Thorsten den letzten unserer 50 Gäste für die Tagesfahrt nach Wiehe und Allstedt eingesammelt hat.
Es war ein grauer Morgen und der Nebel lag schwer, über dem Thüringer Land, aber das konnte unsere gute Laune nicht trüben, denn bereits an unserem ersten Halt, der Modellbahnausstellung in Wiehe, wurden wir mit viel Sonnenschein empfangen. Auf knapp 12000 Quadratmetern und mehreren großen Hallen präsentierten sich uns grandiose Landschaftsbilder und bekannte Städte im Miniaturformat. Vom Nachbau des Thüringer Schienenverkehrsnetzes, mit den größten und bekanntesten Bahnhöfen und Ausflugszielen, eine Nachbildung des Orientexpress, bis hin zur Ausstellung der Terrakotta Armee, eine der größten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts, war für jeden etwas dabei.

 

S13_Wiehe2Gegen 12 Uhr fuhren wir weiter nach Wohlmirstedt in das Hotel und Restaurant „Kaiserpfalz“, wo wir uns traditionell mit Rinderroulade, Thüringer Klößen und Apfelrotkohl stärkten. Lecker war es im Burgenlandkreis am Rande Sachsen-Anhalts. Gestärkt ging es nun weiter, über Nebra und Querfurt, zu unserem letzten Reiseziel Burg und Schloss Allstedt. Auf dieser sich knapp 1 Kilometer nordöstlich der Stadt Allstedt befindlichen Höhenburg, schrieb bereits Goethe gegen Ende des 18. Jahrhunderts einige Akte seiner „Iphigene“. Wir haben hier gemeinsam bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen den Worten der Kräuterhexe „Tilly“ gelauscht, die uns viel Interessantes über Pflanzen und Kräuter aus Hof und Flur erzählt hat.
Als wir die imposante Kulisse der Burg noch eine Weile auf uns Wirken lassen haben, verabschiedeten wir uns letztlich von Sachsen-Anhalt und traten mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise zurück nach Gotha an.