Bustour zum alten Kyffhäuser

Am 3. September pünktlich 7 Uhr starteten die Mitglieder der wbg ihre Reise zum Kyffhäuser mit 47 Teilnehmern. Erwartungsvoll fuhren sie auf die A71, da laut Nachrichten das letzte Teilstück der Autobahn freigegeben ist. Jedoch war so früh das Band noch nicht zerschnitten und der Bus musste zurück auf die Landstraße. Dies tat der Vorfreude jedoch keinen Abbruch, da viele kleine verträumte Dörfer die Fahrt sehr spannend und unterhaltsam machten.

Bei bestem Wetter wanderte die Gruppe vom Parkplatz hinauf zum Kyffhäuserdenkmal. Dort erwartete sie bereits Herr Kolbe mit einer interessanten und fesselnden Führung. Anschließend erkundeten die Reisenden das gesamte Burggelände. Besonders beeindruckend zeigte sich die geschlossene Ringmauer der Unterburg. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten die wbg-Mitglieder und Mitarbeiter eine romantische Ruinenkulisse. Der Burgbrunnen mit einer Tiefe von 176 m faszinierte genauso wie die Münzen, die man selbst prägen konnte. Nach so vielen Erlebnissen fuhr die Reisegruppe hungrig zur Gaststätte Barbarossahöhle, wo sie bereits echte Thüringer Hausmannskost erwartete. In der rustikalen Gaststätte wurden sie mit kühlen Getränken erfrischt und mit Thüringer Krustenbraten, Rotkohl und Klößen gestärkt.

 

Der nächste Höhepunkt der Reise rief zum Aufbruch nach Bad Frankenhausen ins Panorama Museum auf. Das Monumentalbild „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ des Leipziger Malers Werner Tübke hatte eine einzigartige Wirkung. Es lädt zum Staunen und Entdecken, aber auch zum Nachdenken ein. Die Führung durch das Rundgemälde begeisterte alle Teilnehmer. Diesen ereignisreichen Tag ließ die Gruppe im Hotel Residenz Bad Frankenhausen, bei Kaffee, Mohntorte und Apfelkuchen in angenehmer Atmosphäre ausklingen. Von der Terrasse her konnte man sogar die idyllische Landschaft und den schiefen Turm von Bad Frankenhausen bewundern. Auf der Heimreise war die Freude abschließend groß: die Gothaer konnten das neue Teilstück der Autobahn A71 einweihen, womit ein schöner Ausflug mit einem zusätzlichen Höhepunkt zu Ende  ging.