Handwerker sind gefragt wie nie

 

Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten können länger dauern

Wer heutzutage versucht, einen Handwerker zu bekommen, muss Geduld mitbringen. Diese sind gefragt wie eh und je, jedoch Mangelware. Insbesondere das Bauhaupt- und Baunebengewerk hat sich zugunsten der Handwerksunternehmen verändert. Da zahlreiche Firmen nur schwerlich Nachfolger für die Weiterführung des Betriebs finden, nimmt die Anzahl von altersbedingten Geschäftsaufgaben stetig zu. Die anhaltende Konjunktur sorgt hingegen für starke Nachfrage.

Wo ehemals ein Überangebot an Handwerksbetrieben vorherrschte, sanken die Preise für Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten und ein Handwerker war schnell gefunden. In den vergangenen Jahren sind die Preise für Handwerkerleistungen jedoch wieder deutlich angestiegen: 30 Prozent höhere Kosten müssen für die gleiche Leistung bezahlt werden. Darüber hinaus haben sich auch die Wartezeiten zwischen Auftragserteilung und Durchführung erheblich verlängert. Betroffen davon sind im besonderen Maße die Gewerke Sanitär, Heizung und Elektro. Trotz großen Engagements des Instandhaltungsteams der wbg und einem großen und stabilen Pool an Servicepartnern müssen Mitglieder oftmals Tage auf Hilfe warten.

 

Kein böser Wille, sondern eine Frage der Kapazitäten

So kommt es bei einem Rohrbruch im Sanitärgewerk leider nicht selten vor, dass nur das Wasser abgestellt wird, jedoch die eigentlichen Reparaturarbeiten erst Tage später erfolgen kann, da den Firmen die Kapazitäten fehlen. In der Folge ist die Trinkwasserversorgung über mehrere Tage nur eingeschränkt möglich. Die Servicepartner der wbg wie auch das wbg-Team bemühen sich dennoch stetig, so schnell wie möglich eine Lösung herbeizuführen. Die wbg bittet daher um Verständnis – die Verzögerung ist kein böser Wille: es fehlt den Betrieben jedoch an verfügbarem Personal.